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Kranken/Pflegeversicherung

In Deutschland herrscht die Krankenversicherungspflicht – ein System, das sich bewährt hat und von dem jeder schon einmal profitiert hat.

Die Krankenversicherung, egal ob gesetzlich oder privat, leistet bei Leistungsausfall, wenn Pflege notwendig ist, und kommt für die Kosten von Heilbehandlungen auf. Das heißt: Sie erstattet Kosten, die bei der Behandlung von Krankheiten anfallen; ebenso Kosten, die während einer Schwangerschaft und danach anfallen sowie Kosten, die bei Unfällen entstehen.

Personen, die bei der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind, müssen oftmals mit Einschränkungen rechnen. Es sind zum Beispiel in bestimmten Fällen Zuzahlungen zu leisten oder Kosten für bestimmte Medikamente oder Behandlungen können nicht übernommen werden.

Wer sich freiwillig krankenversichert, hat größere Vorteile und mehr Mitspracherechte, wenn es um die Auswahl des Arztes oder des Behandlungsrahmens geht. Privatversicherte haben oft kürzere Wartezeiten und dürfen mit einer umfassenderen Beratung und Behandlung rechnen, da die Ärzte einen größeren Spielraum zur Rechnungsstellung haben.

Außerhalb der verpflichtenden Versicherung in einer Krankenversicherung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einzelne Krankheitsrisiken privat abzusichern. Wenn es zum Beispiel um Zahnersatz, Pflege, Auslandsreisen oder Unfälle geht, kann man sich, ohne im klassischen Sinne privatversichert zu sein, die Vorteile einer Privatversicherung bezogen auf bestimmte Risiken sichern.

Die Pflegeversicherung sichert Menschen ab, die auf dauernde fremde Hilfe angewiesen sind, weil sie nicht (oder nicht mehr) in der Lage sind, ihr Leben aus eigener Kraft zu meistern. Dies betrifft meist ältere Menschen, aber auch die junge Generation – manchmal sind es sogar Kinder, die voraussichtlich nicht in der Lage sein werden, ein selbstständiges Leben zu führen, und die darum dauernde Pflege benötigen.

In Deutschland gilt die Pflegeversicherungspflicht für Arbeitnehmer sowie Selbstständige und Freiberufler. Aus dieser gesetzlichen Pflegeversicherung können jedoch nur Teile der anfallenden Kosten im Pflegefall übernommen werden. Die sind gesetzlich geregelt und orientieren sich an der Einteilung in fünf Pflegegrade.

Je nach Pflegegrad und Pflegeart leistet die gesetzliche Versicherung festgelegte Beträge. Sie reichen in den meisten Fällen jedoch nicht aus, um die Unterbringung und Pflege vollständig abzudecken. Hier werden zusätzlich eigene Beiträge nötig, die das Einkommen und das Vermögen belasten und nicht selten von Kindern und Enkelkindern übernommen werden.

Um dieses Risiko abzusichern, ist es sinnvoll, eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Auch hier gilt: Wer sich früh mit der Zukunft und ihren Risiken beschäftigt, kann viel Geld sparen. Je früher eine private Pflegeversicherung abgeschlossen wird, desto geringer die monatlichen und absoluten Beiträge. Auch Krankheiten, die erst im späteren Alter eine Pflege erforderlich machen, sind dann mit abgedeckt.

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